reportagen

da gibt es soo viel zu sehen.

 

 

hochzeitsreportagen finde ich toll. für eine reportage ist man den ganzen tag oder einen grossen teil des tages als fotograf dabei.

 man kann die braut schon morgens früh zum friseur begleiten,

sie beim schminken fotografieren, dabei sein, wenn die verwandten eintreffen,

oder wenn das paar sich anzieht,

und bis zum letzten tanz bleiben, wenn es gewünscht wird.

 

 

 

 die bilder, die vor der eigentlichen Trauung entstehen, finde ich  viel interessanter, als die, die man während der trauung machen kann.

              weil das drumherum viel individueller ist, als der moment

               des ja-sagens.

 

 

 

 

         das jawort ist vielleicht der wichtigste moment,

aber auch der kürzeste.

    und nicht der fotografisch interessanteste.

 

rede, frage, jawort, kuss.

da reichen einige wenige fotos.

 

bei den vorbereitungen gibt es überraschenderes.

sie laufen in jeder familie anders ab.

 

 

  Oft merken brautpaare erst hinterher, beim betrachten der fotos,

was alles passiert ist, während sie sich darauf konzentriert haben, dass alles klappt.

wenn man genau aufpasst, sieht man sofort, wie die familiären beziehungen sind.

ob die schwiegermutter ein bisschen eifersüchtig ist, ob die eltern mit der wahl Ihres kindes einverstanden sind, oder sich nur zusammenreissen,

ob ex-partner eingeladen sind und wie sie behandelt werden,

ob der schwiegervater ein bisschen in die braut verliebt ist,

ob sich die freundinnen der braut ehrlich mit ihr freuen,

und ob sich jemand fragt, ob man vielleicht heiraten musste.

diese ganzen emotionen muss man  dokumentieren!

Sie sind das ganz spezielle jeder hochzeit, das, was sie von anderen trauungen, anderen familien unterscheidet, was sie unverwechselbar macht.

 “Ich war ein ganz gewöhnlicher, normaler Mann, und sie war ein ganz gewöhnliches, normales Mädchen, und wenn man eins und eins zusammenzählt, ergibt das eine ganz gewöhnliche, normale Beziehung. Eine uralte Geschichte, gewiss, aber irgendwie auch das Wunderbarste, was es gibt auf der Welt.”


"Man behöver fyra ögon för att leva"
(Man braucht vier Augen um zu leben.)

hochzeit auf schwedisch.

das schwedische paar war schon 30 jahre befreundet, bevor die beiden sich ineinander verliebten.

zur trauung am strand kamen sie mit dem boot. ich durfte mitfahren! der kapitän fuhr noch ein paar extrarunden mit uns durch die schären an einem warmen  sommertag.

während der zeremonie wurde von den gästen wunderschön gesungen.

ich kannte auch ein oder zwei lieder.

ich glaube, aus bullerbü.

später wurde in einem gemeindehaus gefeiert, das war so ein weisses holzgebäude mit veranda und einem schönen garten drumherum. so wie man es kennt, von den schweden.

Slàinte, sònas agus beairteas! - Gesundheit, Glück und Wohlhaben!

eine schottisch-palästinensische hochzeit.